Donnerstag, 06. August 2026
Kategorie: Jugendfeuerwehr

Sommerfreizeit der Stadtjugendfeuerwehr

Vom 2. bis 6. August ging es für die Jugendfeuerwehren der Abteilungen Ettenkirch, Fischbach, Friedrichshafen und Raderach gemeinsam auf Sommerfreizeit nach Hochlitten bei Riefensberg in Österreich. Eine Woche lang standen Abenteuer, Gemeinschaft und jede Menge Spaß auf dem Programm.

Die Jugendlichen bei dem Spiel "Betreuer gegen Jugendliche"

Feuerwehrluft schnuppern bei der Feuerwehr Lustenau

Bereits auf der Hinfahrt wartete das erste Highlight auf die Jugendlichen: Bei einem Zwischenstopp besuchten sie die Feuerwehr Lustenau. Bei einer kurzen Präsentation und einer Führung durch die Wache erhielten sie spannende Einblicke in die Feuerwehrarbeit vor Ort. Gleichzeitig lernten sie die Feuerwehrjugend aus Lustenau kennen. Schnell wurde deutlich, dass es trotz einiger Unterschiede in der Feuerwehrarbeit über die Grenze hinweg viele Gemeinsamkeiten gibt. Vor allem verbindet die Jugendlichen die Begeisterung für die Feuerwehr und die Freude an der Gemeinschaft.

Nach der Ankunft in Hochlitten und dem Einrichten der Hütte blieb zunächst genügend Zeit, um in Ruhe anzukommen, sich einzuleben und die Kameradschaft zu genießen.

Kreative Workshops und spannende Hüttenolympiade

Der Montag startete mit einem abwechslungsreichen Workshop-Programm. Ob kreativ, kulinarisch oder entspannend – die Jugendlichen konnten selbst entscheiden, worauf sie Lust hatten. Beim Arbeiten mit Holz, dem Gestalten mit Bügelperlen, einer Wellnessrunde, dem Zubereiten von Bowle und Schoko-Obstspießen sowie bei einer gemeinsamen Jause war für jeden Geschmack etwas dabei.

Nach dem Mittagessen wurde es sportlich und zugleich knifflig: Bei der Hüttenolympiade traten die Kleingruppen Marienkäfer, Eichhörnchen, Libellen, Pinguine, Bienchen, Schmetterlinge und Einhörner gegeneinander an.

An verschiedenen Stationen waren Geschicklichkeit, Köpfchen, Kreativität und vor allem Teamgeist gefragt. Ob beim Merkspiel, Papierflieger-Zielwurf, Escape-MTW, Quiz, Stapelspiel, beim undichten Kanister oder an der Wasserschleuder – jede Aufgabe stellte die Gruppen vor eine neue Herausforderung. Dabei zeigte sich schnell: Nur gemeinsam konnte das Ziel erreicht werden.

Am Abend wurde es schließlich bunt und musikalisch. Bei der großen 80er-/90er-Party präsentierten die Jugendlichen ihre mit viel Liebe zum Detail zusammengestellten Kostüme. Bei der anschließenden Modenschau wurde schließlich das beste Outfit gekürt.

Wasser, Natur und ein besonderer Besuchertag

Am Dienstag stand eine Wasserwanderung bei Hittisau auf dem Programm. Unterwegs wartete eine weitere Station der Hüttenolympiade. Die Aufgabe bestand darin, möglichst viele Buchstaben des Alphabets mit passenden Gegenständen aus der Natur abzudecken. Dafür waren Kreativität, ein genauer Blick und etwas Fantasie gefragt.

Nach einem Mittagessen im Pop-up-Stil ging es anschließend ins Freibad. Dort wurde ausgiebig geplanscht, gelacht und für die nötige Abkühlung gesorgt.

Am Abend stand mit dem Besuchertag ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Besonders gefreut haben wir uns über die Kameraden, die den Weg nach Hochlitten auf sich genommen haben, um gemeinsam mit uns einen schönen Abend zu verbringen.

Danach wartete die nächste Herausforderung der Hüttenolympiade: Jede Gruppe musste ihren Teamnamen möglichst kreativ darstellen. Dabei entstanden zahlreiche originelle Ideen und mit viel Einsatz umgesetzte Darstellungen. Anschließend wurde das Gewinnerteam der diesjährigen Hüttenolympiade gekürt.

Der Wanderpokal bleibt allerdings nicht für immer auf der Hütte. Schon jetzt darf man gespannt sein, welches Team ihn bei der nächsten Sommerfreizeit mit nach Hause nehmen darf.

Schlemmerfrühstück und Action auf dem Wasser

Am Mittwoch durften die Jugendlichen zunächst etwas länger schlafen. Anschließend wartete ein ausgiebiges Schlemmerfrühstück, bevor die Badesachen gepackt wurden und es weiter nach Hard ging.

Dort stand eine besondere Form des Wassersports auf dem Programm: Stand-Up-Paddling, kurz SUP. Mit viel Begeisterung wurde ausprobiert, gepaddelt und das Gleichgewicht auf den Boards getestet. Der eine oder andere unfreiwillige Sprung ins Wasser durfte dabei natürlich nicht fehlen – und sorgte für jede Menge Lacher.

Am Abend kam es schließlich zum großen Duell „Jugendliche gegen Betreuer“. In verschiedenen Aufgaben traten beide Seiten gegeneinander an und schenkten sich nichts. Nach zahlreichen spannenden und lustigen Duellen konnte sich jedoch keine Mannschaft entscheidend absetzen – am Ende stand ein gerechtes Unentschieden.

Gemeinsam anpacken und mit vielen Erinnerungen nach Hause

Am Donnerstag hieß es schließlich Abschied nehmen. Beim gemeinsamen Aufräumen und Packen wurde noch einmal kräftig angepackt. Dank der guten Zusammenarbeit war die Hütte erstaunlich schnell wieder aufgeräumt und bereit für die Abreise.

Neben dem abwechslungsreichen Programm blieb während der gesamten Woche immer wieder genügend Zeit für Kameradschaft, Gespräche, gemeinsame Spiele und jede Menge Spaß. Besonders schön war, dass sich die Jugendlichen aus den vier Abteilungen noch besser kennenlernen konnten und dabei neue Freundschaften entstanden sind.

Auch für eigene Ideen und spontane Aktivitäten blieb ausreichend Raum. So ging eine Kleingruppe zur Vorbereitung auf die Leistungsspange am Nachmittag gemeinsam joggen. Als während der Freizeit versehentlich etwas kaputtging, beriefen die Jugendlichen kurzerhand eine eigene Gerichtsverhandlung ein. Der Tathergang wurde gemeinsam rekonstruiert, Beteiligte, Zeugen und Anwälte wurden angehört und am Ende sogar eine passende „Strafe“ beschlossen. Die kreative Idee sorgte für einige Lacher und zeigte einmal mehr, wie viel Eigeninitiative und Kreativität in den Jugendlichen steckt.

Die Sommerfreizeit hat einmal mehr gezeigt, was die Jugendfeuerwehr ausmacht: Gemeinschaft, Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und natürlich ganz viel Freude an der Feuerwehr.

Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Organisationsteam, das die Sommerfreizeit mit viel Engagement geplant, vorbereitet und im Hintergrund begleitet hat. Ebenso bedanken wir uns herzlich beim Küchenteam, das die Gruppe während der gesamten Woche bestens versorgt hat.

So bleibt eine rundum gelungene Sommerfreizeit mit abwechslungsreichen Erlebnissen, neuen Bekanntschaften und vielen gemeinsamen Erinnerungen, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben werden.